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Willibert Pauels

Samstag, 16.04.2011 - 14:13 Uhr
Jörg Schmitter
joerg.schmitter@netcologne.de

Lieber Wilibert Pauels, hier eine Antwort auf Ihren heutigen Leserbrief in der Kölnischen Rundschau
Mit großem Vergnügen habe ich als Religionslehrer und Star-Wars-Fan Ihren Leserbrief, lieber Wilibert Pauels, gelesen. Allerdings muss ich Ihnen in Ihren u. a. durch die bekannte Filmserie inspi-rierten Überlegungen zum Zölibat teilweise widersprechen. Wenn Sie die Filme genauer verfolgt haben, sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass die zentrale Figur des Anakin Skywalker ja gerade an den Anforderungen der zölibatären Lebensform zerbricht und von einer Erlöserfigur zu einer Art „Antichrist“ mutiert, da er sich zwischen der alleinigen Hinwendung zu den Forderungen des Jedi-Ordens und der Liebe zur Mutter seiner Kinder entscheiden muss.
Nun kann man diese Entwicklung sicherlich zweierlei deuten, nämlich einmal in der Schiene einer klassischen Negativbewertung von Sexualität, durch deren Verführungen die Hauptfigur der Filme den „richtigen“ Lebensweg verlässt. Ich vermute aber, dass Sie wahrscheinlich eher meiner eigenen Deutung zu folgen geneigt sind, nämlich dass es tatsächlich um das Zerbrechen einer Persönlichkeit angesichts vielfacher sich widersprechender Ansprüche handelt. Um aber zur eigentlichen Frage zu kommen: Ich stimme Ihnen in vielen Hinsichten zu. Selbstverständlich kann man unsere Kirche nicht eins zu eins in eine Organisationsform wie die einer modernen Demokratie überführen. Natürlich stimmt die Aussage von Herrn Gatzen in einem seiner Leserbriefe, dass etwa die großen christologischen Dogmen des 4. und 5. Jahrhunderts oft durch Mehrheitsbeschlüsse der Konzilsväter, zustande gekommen sind. Oft mussten sie aber auch als ursprüngliche Minderheitenmeinung gegen die Mehrheit durchgesetzt werden. Außerdem kann man diese dogmatischen Festlegungen nicht mit demokratisch zustande gekommen Gesetzesbeschlüssen z. B. des Bundestages vergleichen, die ja grundsätzlich auch wieder abänderbar oder sogar aufhebbar sind. Aufhebbar sind die genannten christologischen Dogmen gerade nicht, und wer sich zum Christentum bekennt, muss diese als wahr anerkennen. Ob die Forderung nach einem Pflichtzölibat für das Priesteramt in ähnlicher Weise unabänderlich ist, ist meines Wissen noch nicht abschließend geklärt.
Auch stimme ich Ihnen zu, dass der Tonfall von Herrn Gatzen bisweilen recht aggressiv ist. Aber Herr Kardinal Meisner, dem ich in vielen anderen Fragen, etwa in seinem entschiedenen Eintreten für den Schutz des Lebens von Anfang an, gerne zustimme, schlägt in seinen Äußerungen zum Memorandum der deutschen Theologinnen und Theologen einen aus meiner Sicht unangemessenen Tonfall der Entrüstung an, etwa wenn er seine Sorge äußert, ob er den Unterzeichner des Memorandum noch die Ausbildung von Religionslehrern anvertrauen könne. Viele der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner kenne ich aus meiner Studienzeit aus Vorlesungen oder sogar persönlich, und ich habe sie als Universitätslehrerinnen und -lehrer, die sich ernsthaft um die Verbreitung des auch für unsere Zeit so wichtigen Evangeliums Jesu Christi bemühen, erlebt.
Sicherlich ist die Kontroverse um den Zölibat nicht das Kernproblem, vor dem die katholische Kirche heute steht, und auch seine Abschaffung würde nicht das Problem des Priestermangels lösen oder von einem Tag auf den anderen wieder die Kirchen füllen. Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem, dass wir als Kirche in den Augen vieler unserer Mitmenschen unglaubwürdig geworden sind. Die Botschaft des Evangeliums ist eine, die den Menschen befreien soll und zugleich Ansprüche an ihn stellt. Und vielfach beharren wir als Kirche, und leider auch die Kirchenleitung, zu oft auf den Ansprüchen und Zumutungen dieser Botschaft, ohne ihnen selbst gerecht zu werden, und riskieren zu wenig Freiheit im Dialog untereinander und mit den Menschen außerhalb der Kirche. Hierüber würde es sich sicherlich lohnen, intensiver gemeinsam nachzudenken.
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen. Herzliche Grüße und Gottes Segen
Ihr Jörg Schmitter
P.S.: Im Star-Wars-Universum scheint zumindest auch für die Jedi das Ende des Zölibates denkbar. „Die Macht ist stark in meiner Familie“, sagt Luke Skywalker zu seiner Schwester Leia im 6. Teil der Saga, und dennoch darf Leia offensichtlich in Han Solo einen Mann lieben und gleichzeitig die Tradition der Jedi fortsetzen.
Jörg Schmitter, Margaretenhöhe 5, 51465 Bergisch Gladbach




Freitag, 08.04.2011 - 10:44 Uhr
Reiner Besgen Kölsche-Fastelovend--Eck
Redaktion@fototeam-Besgen.de

www.kölsche-Fastelovend-Eck.de

Lieber Willibert, es war wieder ein toller Abend am Mittwoch im Senftöpfchen in Köln. Heiteres und Ernstes gekonnt miteinander vermischt und die besucher zum Nachdenken gebracht. Einfach Spitze. Danke!

Hier der Presselink zu unserem Bericht.

http://www.kölsche-fastelovend-eck.de/modules.php?name=News&file=article&sid=772

Ne schöne Jroß!

Reiner Besgen






Freitag, 11.03.2011 - 17:43 Uhr
Thomas Schimkat
Neupaul@aol.com

Vielen Dank,

für Ihre Postkarte habe ich mich sehr gefreut.
Ich danke Gott dafür das es Sie gibt und für die Kraft die Sie ausstrahlen,ob es Karneval ist
oder nicht.


Vielen Dank

Thomas Schimkat





Mittwoch, 09.03.2011 - 17:10 Uhr
Helga Kübler-Buchheit
kuebuko@googlemail.com

Sehr geehrter, lieber bergischer Jung! ;-)
Danke, danke und noch mehr davon für die guten Worte, die Sie uns heute in Herz-Jesu, KO, zukommen ließen! Ich habe seit langer Zeit nicht mehr so eine sinnvolle Ansprache an die richtigen und sogenannten Kinder Gottes gehört. Kinder wie Sie braucht unser aller Vater!
Parallel zum verdienten Applaus hätte ich mir einen richtig kräftigen Tusch aus den Orgelpfeifen für Sie gewünscht. Vielleicht lässt man sich das in Herz-Jesu für nächstes Jahr einfallen. Mir würde es jedenfalls gut gefallen, wenn Sie Tradition zum mittlerweile sehr sehr beliebten Aschermittwoch der Künstler in KO werden würden!
Danke und Ihnen einen Extrasegen vom großen Chef!
Helga Kübler-Buchheit




Mittwoch, 09.03.2011 - 16:04 Uhr
Sybille Schattner
schattner.s@t-online.de

Lieber Herr Paules,
vielen Dank für die schöne Predigt heute in Koblenz.
Wer in der Dunkelstunde seines Mitmenschen auch nur eine Kerze entzündet hat, der hat nicht umsonst gelebt
Sie haben heute in mir eine große Kerze angezündet.
Von Herzen Dank sagt
Sybille Schattner, aus WW




Dienstag, 08.03.2011 - 20:36 Uhr
Peter
krzoska_peter@hotmail.de

Sehr geehrter Herr Pauels!!

Sie haben es am Rosenmontag einmal mehr geschafft,das ich vor Lachen vor dem Sofa lag,und die Katzen meiner Lebensgefährtin mich merkwürdig angesehen haben.
Dafür herzlichen Dank.Bitte machen sie weiter so wie bisher auch.

Freundliche Grüsse aus dem Ruhrgebiet sendet ihr Fan Peter




Dienstag, 08.03.2011 - 12:35 Uhr
Sigrid Blödornj
sigrid-bloedorn@gmx.de

Lieber Bergische Jong, Willibert Pauels,
es freut mich, daß sie dieses Jahr so versöhnliche Worte zu meiner Heimatstadt Düsseldorf gefunden haben.Zum Dank möchte ich Ihnen einen Link zu einem netten Foto vom Karnevalszug in Refrath senden, wo wir zu Gast waren! Es unterstreicht eindrucksvoll den Tenor Ihrer Büttenreden, daß Karneval ein urkatholisches Volksfest ist.Ich hoffe, daß die " Tabernakelwanzen" nicht sturm laufen!http://www.panoramio.com/photo/49084334 mit einem kräftigen Hellau und Allaf Stachelditz Sigrid




Dienstag, 08.03.2011 - 11:36 Uhr
Sebastian

http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Dreifach-Helau-und-Amen%3bart742,6018188

Ungewohnte Töne aus dem Frankenland:
http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Dreifach-Helau-und-Amen%3bart742,6018188

Der Verfasser, Roland Breitenbach, ist pensionierter Pfarrer.




Dienstag, 08.03.2011 - 10:19 Uhr
Andreas Hanzen
ajhhanzen@home.nl

Ihre Nachricht ... Hallo Herr Pauels,und wieder warhren wir
beeindruckt von Ihre auftritten
in de verschiedene sitzungen die
wir am fernsehen gefolgt haben

Bei uns bleibt nur eine frage
sind Sie verheiratet oder nicht
weil ein kapelaan doch nicht
trouwen darf ?

Entschuldigen Sie meine Deutsche
schreibfehler, ich wohne in de
nähe von Aachen auf der Holländische seite !vielen dank




Dienstag, 08.03.2011 - 07:46 Uhr
Stefan Frings
Frings-Stefan@t-online.de

Hallo Willibert,
es war mal wieder Frings verwechselt . Ich bin doch nur der Jüngste.......